
Was auf den ersten Blick wie eine zugespitzte Aussage wirkt, könnte für ambulante Pflegedienste Realität werden, wenn die Finanzierung der Pflegeleistungen nicht mehr mit den tatsächlichen Kosten Schritt hält.
Denn dieses Auto ist nicht einfach nur ein Fahrzeug. Es bringt unsere Pflegekräfte zu den Menschen nach Hause. Es steht für tägliche Touren, Medikamente, Wundversorgung, Unterstützung im Alltag und vor allem für die Versorgung von Menschen, die auf professionelle Pflege angewiesen sind.
Wenn die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen nicht mehr stimmen, können Pflegedienste diese Versorgung irgendwann nicht mehr aufrechterhalten.
Steigende Personalkosten, höhere Energie- und Fahrzeugkosten, Bürokratie und viele weitere Belastungen treffen die ambulante Pflege bereits heute. Werden gleichzeitig Leistungen begrenzt oder Vergütungen nicht kostendeckend angepasst, gerät ein ohnehin angespanntes System weiter unter Druck.
Das können und wollen wir nicht einfach hinnehmen.
Gemeinsam mit der PflegeGesellschaft Rheinland-Pfalz fordern wir die Bundesregierung auf:
➡️ Pflegeleistungen müssen auskömmlich finanziert werden.
➡️ Die tatsächlichen Personal- und Sachkosten müssen realistisch berücksichtigt werden.
➡️ Ambulante Pflegedienste brauchen verlässliche und planbare Rahmenbedingungen.
➡️ Reformen dürfen nicht dazu führen, dass Pflegeangebote aus wirtschaftlichen Gründen verschwinden.
Denn am Ende geht es nicht allein um Zahlen in einem Gesetz oder um die Finanzierung von Pflegediensten.
Es geht um Menschen. Um Pflegebedürftige. Um Angehörige. Um Pflegekräfte. Und um die Frage, ob auch morgen noch jemand vor der Haustür steht, wenn professionelle Pflege gebraucht wird.
Pflege darf nicht kaputtgespart werden.
Die Politik muss jetzt handeln.