Jetzt geht es darum, daraus eine enge Verbindung in starker Partnerschaft zu machen und das Bündnis zwischen DRK und Wirtschaft zu festigen, auszudehnen und auf die Zukunft hin auszurichten. Im Zusammenwirken mit dem DRK-Landesverband in Mainz auf das gesamte Land Rheinland-Pfalz. Und in Kooperation mit dem DRK Generalsekretariat in Berlin – erste positive Signale sind gegeben – auf weitere Teile Deutschlands.

Um den Schulterschluss der Verantwortung für unsere Gesellschaft langfristig zu festigen, fassen die Partner die Ziele der Allianz und die daraus resultierenden Aufgaben in einer Charta zusammen, die alle unterzeichnen sollen. Gemeinsame Aufgabe ist die Übernahme von sozialer Verantwortung für Menschen, die mit ihren Lebensumständen allein nicht mehr zurechtkommen. „Wir wollen ein starker Verbündeter sein für Menschen und Familien, für Groß oder Klein, die in schwierige Situationen geraten sind. Die enorme persönliche Belastung tapfer ertragen und schultern müssen“, heißt es in der Erklärung.

Schon allein die Nähe hilft heilen, wenn es um das Wohlergehen geht. Und wer vom Schicksal getroffene Menschen bewegt, indem er ihnen unter die Arme greift, macht sie auch glücklich. Schenkt ihnen bei aller Globalität unseres Lebens einen lokalen, persönlich eng verbundenen Freund.

Mit der Unterzeichnung der Charta setzen die Allianz-Partner ein deutliches Signal und freiwilliges Selbstbekenntnis ihres gesellschaftlichen Engagements. „Der bislang große Zuspruch auf die Initiative ist ein Indiz dafür, dass wir mit der „Allianz Pro Menschlichkeit“ ein wichtiges Thema angepackt haben“, unterstreicht DRK-Geschäftsführer Heinz-Werner Steffen die gesellschaftliche Bedeutung des Sozial-Bündnisses.

Alle Beteiligten sind in offener Kommunikation bereit, soziale Unterstützungsleistungen anzubieten und mit den Situationen von Menschen in Notlage oder Einsamkeit lösungsorientiert umzugehen. In diesem Zusammenhang ist geplant, den Charta-Unterzeichnern Patenschaften für bestimmte Projekte anzubieten und die Belegschaften zu inspirieren, Projekte der Hilfsbereitschaft zu starten.

CHARTA für Mitmenschlichkeit,Toleranz und Chancengleichheit

Vom Ich zum Wir. Einander zuwenden.

Erklärung der Partner-Unternehmen der "Allianz Pro Menschlichkeit"

Die gesellschaftliche Situation in Deutschland ist von umfangreichen Veränderungen geprägt. Der Sozialstaat und seine Sicherungssysteme stehen vor einem Umbruch. Auslöser sind tiefgreifende Entwicklungen wie der demografische Wandel, die soziokulturellen Herausforderungen, politisch-ökonomische Veränderungen sowie  die Globalisierungs- und Digitalisierungsfolgen. Außerdem  sind Millionen Menschen auf der Flucht vor Krieg, Verfolgung und Armut in der Hoffnung, in Europa ein neues Zuhause zu finden. Die Integration der Flüchtlinge wird zum vorherrschenden Projekt unserer Gesellschaft.

Wir, die Unterzeichner, möchten gemeinsam diese Herausforderungen aktiv annehmen und einen positiven Beitrag dazu leisten. Solidarisch übernehmen wir soziale Verantwortung für Menschen in unserem direkten Umfeld, die mit ihren Lebensumständen unverschuldet nicht zurechtkommen. Sei es wegen Krankheit, Behinderung, Alter, gestörten Familienstrukturen oder  Problemen der Integration. Wir können zwar nicht die Ursachen manch schwieriger persönlicher Situation beheben. Aber wir können dazu beitragen, Menschen zu einer positiveren Perspektive ihres Lebens zu verhelfen, ihnen je nach Lage Respekt und Wertschätzung zollen. 

Mit dem Sozial-Bündnis „Allianz Pro Menschlichkeit“ setzen wir ein Zeichen für die Geschlossenheit unserer Gesellschaft. Gelebte Menschlichkeit, Toleranz, Offenheit, Solidarität und Chancengleichheit sind der Kitt unserer liberalen Gesellschaft. Diese Art Willkommenskultur ist die allerwichtigste Voraussetzung für gesellschaftliche und wirtschaftliche Freiheit. In diesem Sinne streben wir einen lösungsorientierten Umgang mit den Situationen der Betroffenen an. Deshalb soll die Hilfe der „Allianz Pro Menschlichkeit“ direkt und konkret vor Ort ansetzen mit dem Ziel, den in den Kommunen angesiedelten Flüchtlingen durch Bildung, Ausbildung und Arbeit langfristig eine gesicherte Zukunft in n euer Heimat zu bieten.  .

Zugleich wollen wir mit diesem Engagement andere dazu motivieren und inspirieren, eigene Ideen zu entwickeln, die den Nachbarn in Not unter die Arme greifen können. Dabei ist nicht entscheidend, welche Größenordnung die Unterstützung hat. Jede Hilfe zählt, wenn  es darum geht, würdevolles Leben ohne Armut und Isolation zu erhalten oder den Neuanfang zu unterstützen.

Vom Ich zum Wir. Einander zuwenden.  – Wir, die Unternehmen und das DRK im Bündnis „Allianz Pro Menschlichkeit“.

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