Übung macht den Meister - DRK-Einsatzkräfte bilden sich fort

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Diese Weisheit verinnerlichten am 18.02.2017 die Helfer/-innen der DRK-Ortsvereine im Landkreis Bernkastel-Wittlich. "Unsere Aufgaben sind vielfältig. Von der medizinischen Versorgung von Verletzten, über die Betreuung Betroffener und ihren Angehörigen bis hin zum Aufbau interner Infrastrukturen", so beschreibt es einer der Führungskräfte an diesem Tag. Denn das DRK stellt für den Katastrophenschutz im Landkreis einen Teil der Fachgruppen Sanitätsdienst und Betreuung.

Der Morgen begann für die 47 Teilnehmer aus 7 Ortsverein mit einem gemeinsamen Frühstück in den Räumlichkeiten des Ortsvereines Morbach. Im Anschluss eröffnet Michael Basten, einer der anwesenden Zugführer, den Ausbildungstag. Das Programm ist vielfältig. Im Verlauf des Vormittags wurden die Helfer/-innen in der Nutzung von Sonder- und Wegerechte belehrt, das Verhalten in Amok- und Katastrophenlagen erklärt, sowie die Grundlagen einer Kolonnenfahrt vermittelt.

Die  Einsatzkräfte erlangten am Nachmittag an vier Stationen umfangreiches Wissen. So bekamen sie verschiedene Einblicke in den, 2016 vom DRK Kreisverband Bernkastel-Wittlich beschafften, Einsatzleitwagen (ELW). Der ELW führt und leitet Einsätze bei Großveranstaltungen, wie die Säubrenner Kirmes Wittlich oder das Weinfest der Mittelmosel. Des Weiteren unterstützt er die Führungskräfte des Landkreises bei einem Einsatz im Katastrophenschutz.
Eine weitere Station begleitete Dozent Frank Thörnig, langjähriger Ausbilder für das DRK im Landkreis. Er frischte mit jeder Gruppe das Wissen über die richtige Anwendung der Herz-Lungen-Wiederbelebung (HLW) auf. Bei einem Kreislaufstillstand kann die HLW einem Menschen das Leben retten.
Station Drei lehrte den Teilnehmern verschiedene Tragetechniken. Oft kommt es vor, dass Betroffene nicht mehr eigenständig ihre Wohnung oder ein Gebäude verlassen können. Auf Grund der örtlichen Gegebenheiten, sollten die Einsatzkräfte mithilfe von einer Krankentrage und einem Rettungstuch versuchen, eine Person vom 1. Obergeschoss liegend ins Erdgeschoss zu bringen. Schnell stellten sie fest, dass zwar die Krankentrage sehr stabil, aber in einem engen Treppenhaus zu sperrig werden kann. Das Gegenstück

dazu, bildet das Rettungstuch. „Gedacht für eine schnelle Rettung durch enge Platzverhältnisse in unwegsamen Gelände“, so Martin Scholtes.

Im Jahr 2016 beschaffte der DRK-Kreisverband Bernkastel-Wittlich für den Katastrophenschutz Ausrüstung und Material im Wert von mehreren Tausend-Euro. Dies wurde anschließend an einzelne Ortsvereine ausgegeben. Im Rahmen des heutigen Ausbildungstages konnte Kevin Görgen, Gruppenführer der Schnell-Einsatz-Gruppe Sanität Modul 1, den Anwesenden dieses Material vorstellen. Dabei handelt es sich um einen dieselbetriebenen Ersatzstromerzeuger (Stromaggregat), Beleuchtungsmaterial, mehrere „All-Terrain-Fahrgestelle“ für Krankentragen und Sanitätsrucksäcke.

Im Rahmen dieser SEG-Ausbildung konnten 11  Teilnehmer erfolgreich Ihre Prüfung zum Katastophenschutzführerschein absolvieren. Dies befähigt die Teilnehmer zum Führen von Fahrzeugen des Katastrophenschutzes mit einem Gewicht von bis zu 7,5 Tonnen. Dies sei erforderlich, da die heutigen Gerätewagen durch ihre umfangreiche Ausstattung immer schwer werden. Auch nimmt der Personenkreis ab, welche den Führerschein C1(großer LKW) besitzen oder ihn erwerben möchten.

Gegen 17.00 Uhr läutet dann Michael Basten das Ende des Tages ein. Er, sowie die DRK-Kreisbereitschaftsleiter-/in Eric Schlöder und Stefanie Sommerfeld bedankten sich für  die rege Teilnahme an diesem Samstag. Abschließend wurde bei einsetzendem Schneefall ein Gruppenfoto vor der Rettungswache Morbach gemacht.

[Text/Foto: Martin Scholtes]

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Spatenstich zum Neubau der Rettungswache Bernkastel-Andel

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Am 15.12.2016 begrüßte der Vorstandsvorsitzende des DRK Kreisverband Bernkastel-Wittlich e.V. Herr Walter Densborn die geladenen Gäste und sprach den Planern und Unterstützern seinen großen Dank aus. Die Notwendigkeit zum Neubau der Rettungswache ist einerseits den rechtlichen Anforderungen und andererseits dem deutlich gestiegenen Fahrtaufkommen geschuldet. Eine Erweiterung der bestehenden Rettungswache in Bernkastel-Kues scheiterte an den nicht ausreichenden Platzverhältnissen, so Herr Densborn. In den anschließenden Ausführungen durch Landrat Herrn Gregor Eibes wurde betont, dass der neue Standort neben den großzügigen Platzverhältnissen vor allem zur Einhaltung der gesetzlichen Hilfsfrist von 15 Minuten im gesamten Einsatzgebiet dient und die Gemeinden Piesport und Neumagen-Dhron deutlich von der Lage der neuen Rettungswache profitieren.

Die neue zweistöckige Rettungswache erlaubt die Stationierung von fünf Rettungsmitteln. Im vergangenen Jahr hat das Personal der RW Bernkastel-Kues etwa 8.000 Einsätze absolviert. Der rund 2,2 Mio. EUR teure Neubau, welcher zu 75% durch den Landkreis Bernkastel-Wittlich unterstützt wird, ist als staatliche Lehrrettungswache anerkannt und bildet somit im DRK einen wichtigen Baustein für die Ausbildung künftiger Notfallsanitäter.

Die Fertigstellung ist bei positiven Wetterverhältnissen für Ende 2017 geplant.

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Sozial-Bündnis "AllianzProMenschlichkeit" ...

tl_files/drk_theme/pics_inhalt/Partner-Logos/Allianz_pro_Menschlichkeit_s.jpg... will Verbündeter aller Menschen in Not sein

Das vom Kreisverband Bernkastel-Wittlich im Deutschen Roten Kreuz ins Leben gerufene Sozial-Bündnis „Allianz Pro Menschlichkeit“ hat vergangenes Jahr einen unerwartet großen Zuspruch unter den Unternehmen der Region Eifel-Mosel-Hunsrück erfahren. Mehr als 100 Firmen und Selbstständige haben die Initiative mit Spenden oder Sachwerten gefördert.

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DRK- Hausnotruf: Mit Sicherheit ein gutes Gefühl

Ein Hausnotruf vom DRK sichert den Besitzern in den eigenen vier Wänden oder unterwegs Unabhängigkeit und Lebensqualität bis ins hohe Alter. Absolute Sicherheit per Knopfdruck, 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche. Wer ältere Menschen in der Familie hat, für den ist der Hausnotruf zugleich ein beruhigendes "Macht Euch keine Sorgen". Er nimmt Belastung und gibt Familie oder Freunden das sichere Gefühl, im Notfall die Verantwortung in den richtigen Händen zu wissen. Keiner soll sich Sorgen machen müssen. Und sollten Sie für die lieben Senioren mal ein sinnvolles Geschenk suchen, schenken Sie einen Hausnotruf vom Deutschen Roten Kreuz. Sie werden es Ihnen danken.   

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Tagespflege Fürstenhof: Geborgenheit und Zuwendung

Die beliebte DRK-Tagespflege im Fürstenhof Wittlich bietet ihren Gästen auch zu Beginn des neuen Jahres ein abwechslungsreiches Programm. Mit einem speziellen Mix an Geselligkeit, Unterhaltung, Sport und Pflege sollen die praktischen Fähigkeiten von Senioren - auch an Demenz erkrankte - gefördert und aktiviert werden, soziale Kontakte erhalten bleiben. Die DRK-Tagespflege ist Teil eines Versorgungssystems für altere Menschen, wenn die ambulante Pflege zu Hause nicht mehr ausreicht, aber eine stationäre Unterbringung im Wohnheim noch nicht notwendig ist. Zugleich sollen die Angehörigen entlastet werden.

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